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Diabetikerschutzschuhe

Das geeignete Schuhwerk für problemloses Laufen

Das diabetische Fußsyndrom (DFS) ist eine schleichende Erkrankung und eine Folgeerscheinung des Diabetes. Nicht jeder Diabetiker bekommt im Laufe seines Lebens Problemfüße, aber es ist eine schleichende Nervenschädigung (Polyneuropathie), die meist erst sehr spät erkannt wird.

Aufgrund der gestörten Wahrnehmung in der Fußsohle entwickeln sich dann Druckspitzen, die Entzündungen, Wunden an den Füßen sowie zwischen den Zehen hervorrufen können. Diese werden oft erst sehr spät erkannt und wandern dann in das Innere des Fußes und schädigen somit das umliegende Gewebe bis hin zum Knochen. Man spricht dann von einem Ulcus, der aufgrund der gestörten Durchblutung (Angiopathie), der Stoffwechselstörung auch dann sehr schlecht abheilt.

Volker Müller Orthopädie und Schuhtechnik - Grafik Wunde an Fuß

Prävention spielt hierbei oft eine entscheidende Rolle.

Tägliche Fußkontrollen auch von Angehörigen, strenge ärztliche Kontrolle und geeignetes Schuhwerk können dabei helfen, auch mit Diabetes lange problemlos Laufen zu können. Industriell gefertigte Spezialschuhe mit einer nahtlosen Schaftverarbeitung, weichem Innenfutter, dem entsprechenden Raum im Vorfußbereich und Wechselfußbettungen (Schuhe für lose Einlagen) können dabei sehr hilfreich sein.

Die Krankenkassen übernehmen einen Teil der Versorgung, aber dies ist abhängig vom Grad der Erkrankung und bedarf natürlich einer entsprechenden ärztlichen Diagnose. Der Arzt stellt bei der Untersuchung den Status der Erkrankung fest und hat dann die Möglichkeit, eine gezielte Versorgung zu veranlassen.

Ernährungsberatungen spielen auch eine sehr große Rolle, denn über eine Gewichtsreduktion und Essgewohnheiten kann man Diabetes und auch den Stoffwechsel bis hin zur Herzleistung beeinflussen.

Diabetes schmerzt nicht und das ist ein großes Problem für Diabetologen und Hilfsmittelerbringer.